Wir Gartenrotschwänze mögen es gerne grün um uns herum.
Daher wählen wir als Lebensraum
lichte Wälder, Obstwiesen und Parks, aber auch Siedlungen mit viel Grün. Für
uns Höhlenbrüter sollten Bäume da sein. Meist halten wir uns in der Nähe von
Gebüschen und Hecken auf. Im Sitzen wird mit dem Schwanz gewippt.

Wie ihr seht, sitzen wir beim Singen auch gern auf einer Warte. Unser Gesang ist
hübsch und melodisch. Er beginnt mit einem hohen Ton, dem zwei kürzere tiefere
Töne folgen, dann ein Klingeln oder Triller.
Um zu warnen rufen wir fuit, fuit, tek, tek".

Kleine Insekten und Spinnen bilden unsere Nahrung. Auf Hecken oder niedrigen
Ästen wartend, fliegen wir dann auf den Boden, um sie zu fangen.

Die Männchen treffen vor den Weibchen ein und beginnen sofort damit, ein
Gebiet zu besetzen. Mit Dauergesang markiert das Männchen sein Revier
und grenzt es ab. Wenn alle Rivalen vertrieben sind, sucht das Männchen nach
geeigneten Nisthöhlen. Die bald danach eintreffenden Weibchen werden
umworben und mit Gesang und auffälligem Zeigen der rostroten Brust zu einer
Nisthöhle gelockt.

Gefällt eine Nisthöhle, baut das Weibchen innerhalb von drei bis vier Tagen das
Nest aus trockenen Halmen, Pflanzenwürzelchen, Moos und Blättern. Zuletzt
wird eine Mulde in die Mitte des Nestes gebaut und mit Tierhaaren und Federn
ausgepolstert. Kurz darauf beginnt das Weibchen damit, seine Eier zu legen.
Erst wenn das Gelege
komplett ist und fünf
bis acht Eier gelegt sind,
brütet das Weibchen.

 

 

 

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